Als Freier Träger der Jugend- und Drogenhilfe schwebt einem immer ein Damoklesschwert über der Arbeit wenn man sich für die Interessen der Menschen gegenüber den Verwaltungen einsetzt und so in das Spannungsfeld zwischen öffentlichem Anspruch und realen Gegebenheiten hineingezogen wird.
Aus unserer Sicht ist es aber wichtiger für die Menschen und ihre Probleme da zu sein als sich bei den Verwaltungen der öffentlichen Hand lieb Kind zu machen.
Wer hinterfragt, wer kurz gesagt Dinge beim Namen nennt hat einen schweren Stand.
Wieso ist die Resignation bei den jungen Menschen so verbreitet? Liegt es an Themen wie:
- Arbeitslosikeit und die daraus entstehenden Veränderungen der sozialen Stellung führt natürlich zu Konflikten und Frustration.
- Politikverdrossenheit, wenn man genau hin hört ist es eigentlich mehr "Politiker" Verdrossenheit. Was die Menschen betrifft interessiert sie durchaus. Nur Vertrauen diese nicht mehr den "kompetenten" Vertretern. Der beste Beweis: die hohe Wahlbeteiligung junger Bürger bei Wahlen.
Aus diesen Gründen werden wir auch in Zukunft Projekte entwickeln die junge Bürger befähigen sollen für ihre Rechte eigenständig einzutreten. Nur wenn junge Menschen das Gefühl haben in der Gesellschaft integriert zu sein und gleichberechtigt wahrgenommen werden, werden sie die Kommune, in der sie leben, auch als ihre Heimat betrachten und bereit sein die Regeln des Zusammenlebens zu achten.